Kostenreduzierung in der Informationstechnologie

Der Kostendruck ist über alle Branchen hinweg auch in der IT spürbar. Die IT-Abteilungen müssen sparen, wo sie können. Bevor sie empfindliche Einschnitte in die Prozessbudgets vornehmen, sollten sie zunächst überlegen, wie sie den Betrieb verbilligen können. Heutige IT-Landschaften sind in der Regel heterogen und bestehen in vielen Fällen aus Hardware von verschiedenen Herstellern. Die Wartung dieser Systemwelt verschlingt häufig Unmengen an kostbarer Zeit und erfordert zusätzlich Investitionen in die Neu-/ Ersatzbeschaffung schnell veralteter Hardware.

Um den ständig wachsenden Qualitäts- und Kostenanforderungen der Unternehmensfachbereiche (professionelle Expertise, garantierte Reaktionszeiten, flexibler Zugriff auf Personal-Ressourcen, günstiges Preis-/Leistungsverhältnis, etc.) hinsichtlich des Clientmanagements (Endgeräteservice, PC, Drucker, Fax, Kopierer) gerecht zu werden, sind von den IT-Verantwortlichen entsprechend auf das Unternehmen angepasste Clientmanagement-, Kostenmanagementprozesse und Verfahren zu definieren und bereit zu stellen.

Was ist Clientmanagement?

Der Begriff Clientmanagement (auch Desktopmanagement, Desktop Managed Services, PC-Service, Endgeräte-Service, etc.) bezeichnet einen methodischen Ansatz zur zentralen Verwaltung und Steuerung der dezentralen IT-Infrastruktur am Arbeitsplatz. (Das Clientmanagement ist ein organisatorisch technischer Ansatz zur effizienten und qualitätsgesicherten Verwaltung und Betreuung der dezentralen IT-Infrastruktur auf Basis eines definierten und vereinbarten Produkt- und Leistungskatalogs. Die methodischen Ansätze der ITIL (Information Technic Infrastructure Library) werden dabei berücksichtigt.)

Dazu gehören:

  • die Arbeitsplatzrechner oder Clients wie Personal Computer (PC), Notebooks, und Thin-Clients
  • Personal Digital Assistant (PDA),
  • Drucker
  • Peripheriegeräte wie Scanner, USB-Sticks etc.
  • die installierte Software und die Berechtigungen des Anwenders innerhalb der IT-Infrastruktur

Beratung Informationstechnologie

  • Endgeräte / Clientmanagement (Kauf, Leasing, Miete rund um den IT-Arbeitsplatz)
  • IT-Serviceverträge (Wartungsverträge, Dienstleistungs-, Sourcing-Verträge)
  • IT-Strategieberatung im betrieblichen IT-Umfeld (Sourcingberatung, Betriebsprozessberatung nach ITIL, Health-Check der IT, Projektmanagement)
  • Analyse der vorhandenen Infrastruktur
  • Dokumentation der vorhandenen Infrastruktur
  • Erarbeitung eines Migrationskonzepts
  • Durchführung von Funktionstests anhand von Checklisten
  • Erarbeitung eines Sicherheitskonzepts
  • Schulung der unternehmensinternen IT-Abteilung
  • Einrichtung von Automatismen zur Übernahme von Routine- Aufgaben wie Datensicherung, Updates, etc.
  • Funktionstests der Datensicherung
  • Regelmäßige Strategie-/ Planungsgespräche

Indikatoren für eine Kostenreduierung:

Endgeräte

  • gewachsene IT mit alten und neuen Gerätemodellen
  • mehrere Hersteller und eine Vielzahl von Modellen
  • keine Standardisierung der eingesetzten Endgeräte-Hardware und Software
  • keine Servicevereinbarungen (SLA)
  • Unzufriedenheit des Fachbereichs (viele Störungen)
  • Hohe Aufwände für den Betrieb (Einrichten, Wartung, Service)
  • kein etabliertes Clientmanagement-System (SW-Verteilung, Inventarisierung, etc.)
  • Keine Regelung über den Austausch von Endgeräten (Lifecyclemanagement)
  • kein zentraler Budgetierungs- und/oder Beschaffungsprozess

Serviceverträge:

  • Die in Rechnung gestellten Leistungen/Kosten Ihres Dienstleisters sind für Sie nicht transparent
  • Sie sind sich unsicher hinsichtlich der Notwendigkeit existierender IT-Wartungsverträge (Hardware und Software)
  • Die existierenden Serviceverträge wurden in den letzen 3 Jahren nicht neu verhandelt
  • Sie sind mit den Serviceleistungen des Dienstleisters unzufrieden
  • Die Flexibilität Ihres Dienstleisters ist unzureichend und/oder zu teuer (Flexibilität hinsichtlich Anpassung an Geschäftsanforderungen)